Brustkrebs in der Prämenopause: Aromatasehemmer unter ovarieller Suppression gynäkologie + geburtshilfe

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Brustkrebs in der Prämenopause: Aromatasehemmer unter ovarieller Suppression gynäkologie + geburtshilfe

Dem Tumor wird der „hormonelle Dünger“ und damit der Wachstumsimpuls entzogen. Die endogenen Estrogene Estron und Estradiol werden durch das Enzym Aromatase (CYP19) aus den Androgenen Androstendion und Testosteron synthetisiert. In prämenopausalen Frauen findet diese Reaktion hauptsächlich in den Eierstöcken statt, bei schwangeren Frauen in der Plazenta und bei postmenopausalen Frauen im peripheren Gewebe. Aromatase-Inhibitoren hemmen das Enzym Aromatase (CYP19) und dadurch die endogene Estrogenbiosynthese primär in peripheren Geweben einschließlich dem Mammakarzinomgewebe.

  • Die beiden Studien untersuchten die Relevanz einer ovariellen Suppression mit AI versus Tamoxifen.
  • Die Aromatase ist ein Schlüsselenzym bei der körpereigenen Produktion von Östrogen.
  • Es konnte jedoch gezeigt werden, dass 30 bis 50 Gramm Leinsamen dabei helfen können, den LDL Cholesterinspiegel zu senken.
  • Zudem dürfen Aromatase-Inhibitoren nicht bei prämenopausalen Frauen (Ausnahmen möglich),Schwangeren oder Stillenden angewendet werden.

Studienmerkmale Dieser Review umfasst klinische Studien, in denen die Teilnehmerinnen nach dem Zufallsprinzip der Interventionsgruppe (Letrozol) oder der Vergleichsgruppe (Clomifencitrat) zugeteilt wurden. Diese Studien werden randomisierte kontrollierte Studien genannt. In diesen Review wurden 41 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 6.522 Frauen eingeschlossen. In allen Studien wurde der Aromatasehemmer Letrozol verwendet. Letrozol (Femara® und Generika) ist ein selektiver, reversibler, nicht steroidaler Aromatasehemmer. Er wird zur adjuvanten, neoadjuvanten und palliativen Therapie von Hormonrezeptor-positivem primären Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen angewendet.

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Die nichtsteroidalen AI – Anastrozol und Letrozol – binden kompetitiv an den Hämanteil der Aromatase; der steroidale AI Exemestan inaktiviert das Enzym hingegen irreversibel. Aromatasehemmer, auch Aromatase-Inhibitoren (Abkürzung AI) genannt, verhindern die Produktion von Östrogen außerhalb der Eierstöcke, indem sie das hierfür benötigte Enzym Aromatase hemmen. So kann die Bildung von Östrogen aus Androgenen, den männlichen Hormonvorstufen, nicht mehr erfolgen und der Östrogenspiegel im Blut sinkt.

  • Der Östrogenrezeptor-Hemmer Tamoxifen wird vor und nach den Wechseljahren angewendet.
  • Damit wurde bewiesen, dass die mehrstufige Reaktion durch ein einzelnes Protein katalysiert wird.
  • Grundvoraussetzung für die Wirkung einer Antihormontherapie ist die Hormonempfindlichkeit des Tumors und auch der Metastasen.
  • Es wird zur Umwandlung von Androgenen in Östrogene benötigt, genauer von Androstendion und Testosteron in Östron und Östradiol.

Das Fehlen der Hormone führt typischerweise zu Wechseljahressymptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Haarausfall und trockenen Schleimhäuten – auch im Vaginalbereich. Aromatasehemmer können zudem Gelenk- und Muskelbeschwerden hervorrufen und das Osteoporose-Risiko erhöhen. Darum wird eine regelmäßige Messung der Knochendichte empfohlen, am besten mit einem DXA (englisch. „dual energy X-ray absorptiometry“, Dual-Röntgen-Absorptiometrie) -Scan. Das Wiederauftreten der Erkrankung, ein Krebsbefall in der gesunden Brust sowie die Streuung der Krebszellen in andere Organe konnte in vielen Fällen verhindert werden.

Nebenwirkungspotenzial von Aromatasehemmern ± Everolimus

Ist die nächste reguläre Dosis jedoch bereits in den nächsten 2-3 Stunden fällig ist, so sollte die vergessene Dosis nicht mehr eingenommen werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet ohne offizielle Zulassung ist die Hormonbehandlung von Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch. Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können. Die adjuvante Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms umfasst bei Hormonrezeptor-positiven Fällen Östrogenrezeptorantagonisten (wie Tamoxifen oder Fulvestrant) und Aromatasehemmer (wie Letrozol, Anastrozol und Exemestan).

All diese unerwünschten Wirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Gegen vieles lässt sich auch etwas tun, sei es vorbeugend oder bei entsprechenden Beschwerden. Wenn Sie die Behandlung nicht gut vertragen, sprechen Sie Ihren Arzt am besten direkt darauf an. Vor allem bei längerer Einnahme können die Knochen mit der Zeit poröser werden und leichter brechen, es entwickelt sich also eine sogenannte Osteoporose (Knochenbrüchigkeit). So gehören zu den typischen Beschwerden, die einige Betroffenen angeben, z.B. Auch Gelenkschmerzen und Hautausschläge kommen “sehr häufig”, d.h.

Onkologie: Neue Therapieoptionen beim Mamma-, Prostata- und Lungenkarzinom

Wenn Patientinnen eine antihormonelle Therapie zusätzlich zur adjuvanten Chemotherapie nehmen, beginnt die Antihormontherapie nach Abschluss der Chemotherapie. Aromatasehemmer sind synthetische oder natürliche Substanzen, die dabei helfen, die Aktivität des Aromataseenzyms zu reduzieren und hierdurch den Grad, zu dem Testosteron in Östradiol umgewandelt wird, reduzieren. Aromatasehemmer sind auch bei bestimmten Krebserkrankungen wie z.B.

Mal gibt es eine Enzymaktivität, aber weder Protein noch Gen; mal gibt es ein Gen, aber kein funktionelles Protein. Es bleibt daher abzuwarten, ob sich je ein Invertebraten-Ortholog für die Aromatase findet. Die Östrogen-Neubildung konnte durch ex-vivo-Versuche mit Steroide online kaufen radioaktiv markiertem Androstendion bewiesen werden. Ein am C19-Kohlenstoff von Androstendion eingebautes radioaktives H-Isotop (Tritium) half, die Oxidoreduktase-Aktivität der Aromatase nachzuweisen als Verlust der Radioaktivität infolge Oxidationsreaktionen.

Neben einer „Upfront“-Therapie (fünf Jahre AI) ist auch eine sogenannte Switch-Therapie mit Wechsel des Medikaments (Tamoxifen → AI oder AI → Tamoxifen) möglich. Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Scheidentrockenheit treten unter einer AI-Therapie seltener auf als unter Tamoxifeneinnahme. Des Weiteren treten in den ersten Monaten der Therapie mit AI gehäuft Myalgien und Arthralgien auf und können Compliance der Patientin beeinträchtigen. Analgetische Therapie mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern, Gewichtsabnahme bei Adipositas und körperliche Betätigung können die Symptome verbessern.

Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren und selektive Östrogenrezeptor-Downregulatoren

VerabreichungAromatasehemmer werden einmal täglich als Tablette eingenommen. Fulvestrant wird derzeit nur bei Frauen eingesetzt, deren Brustkrebs fortgeschritten und/oder metastasiert ist. Bei einer Hormontherapie mit Anti-Östrogenen wie Tamoxifen wird nicht die Östrogenproduktion gestoppt, sondern die Wirkung des Östrogens auf die Tumorzellen blockiert. Anti-Östrogene besetzen die Bindungsstellen der Hormonrezeptoren auf den Tumorzellen, an die sonst die Östrogene andocken und den Wachstumsreiz auslösen. Ist der Rezeptor auf diese Weise blockiert, kann das Östrogen nicht mehr ankoppeln und somit seine Wirkung nicht entfalten. Eine Weiterentwicklung ist der Östrogenrezeptor-Antagonist Fulvestrant.